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KI kurz erklärt › Agenten-Protokolle: MCP, A2A, AP2, UCP

Agenten-Protokolle: MCP, A2A, AP2, UCP

Die gemeinsamen Regeln, über die KI-Agenten mit Werkzeugen, miteinander und mit Shops sprechen.

Damit Agenten nicht für jede App eine Sonderlösung brauchen, entstehen offene Protokolle – gemeinsame Sprachen, vergleichbar mit HTTP fürs Web. Die wichtigsten im Überblick:

MCP – Model Context Protocol

Von Anthropic im November 2024 veröffentlicht. Verbindet ein KI-Modell mit Werkzeugen und Datenquellen – Kalender, Datenbank, Dateiablage. Seit Dezember 2025 liegt MCP bei der Agentic AI Foundation unter dem Dach der Linux Foundation.

A2A – Agent2Agent

Von Google im April 2025 vorgestellt, seit Juni 2025 bei der Linux Foundation. Regelt, wie Agenten untereinander Aufgaben übergeben – etwa ein Reise-Agent an einen Hotel-Agenten. Version 1.0 kam im März 2026, im August 2026 ist A2A ebenfalls der Agentic AI Foundation beigetreten.

AP2 – Agent Payments Protocol

Von Google im September 2025 vorgestellt. Soll nachweisbar machen, dass ein Mensch einen Kauf wirklich wollte – über digitale „Mandate“: einen Auftrag vorab und eine Freigabe des konkreten Warenkorbs.

ACP und UCP – Einkaufen per Agent

ACP (Agentic Commerce Protocol) haben OpenAI und Stripe im September 2025 gestartet. UCP (Universal Commerce Protocol) hat Google im Januar 2026 mit Shopify vorgestellt, mitentwickelt u. a. von Etsy, Wayfair, Target und Walmart. Beide beschreiben, wie ein Agent Produkte findet, einen Warenkorb baut und bezahlt.

Einordnung: Protokolle legen fest, wie Agenten handeln dürfen. Wer sie schreibt, bestimmt mit, wer im Handel der Zukunft mitverdient.

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Weitere Begriffe

KI-Agent

Eine KI, die nicht nur antwortet, sondern selbst Schritte ausführt – klicken, buchen, Mails schreiben.

Token

Die Recheneinheit von Sprachmodellen – und die Einheit, in der KI-Anbieter abrechnen.

Prompt Injection

Versteckte Anweisungen in Texten, die eine KI dazu bringen, etwas anderes zu tun als gewollt.