KI-Glossar › Grundlagen
Fine-Tuning
Ein fertiges Modell mit eigenen Beispielen nachschärfen – für Tonfall, Format oder Spezialaufgaben.
Beim Fine-Tuning wird ein bereits trainiertes Modell mit einer vergleichsweise kleinen Menge eigener Beispiele weitertrainiert. Es lernt dadurch einen bestimmten Stil, ein festes Ausgabeformat oder eine eng umrissene Aufgabe besser.
Fine-Tuning oder RAG?
- Fine-Tuning verändert, wie ein Modell antwortet – Ton, Struktur, Verhalten.
- RAG verändert, was ein Modell weiß – indem es bei jeder Anfrage aktuelle Dokumente bekommt.
Für Firmenwissen, das sich ständig ändert, ist RAG meist die bessere und günstigere Wahl. Fine-Tuning lohnt sich, wenn ein Verhalten sehr konstant und massenhaft gebraucht wird.
Hängt zusammen mit
RAG (Retrieval-Augmented Generation)
Die KI schlägt erst in passenden Dokumenten nach und antwortet dann – die Basis vieler Firmen-Chatbots.
Training & Inferenz
Einmal lernen, millionenfach anwenden – die zwei Phasen im Leben eines KI-Modells.
Open-Weight-Modell
Ein KI-Modell, dessen Gewichte frei herunterladbar sind – und das man selbst betreiben kann.